Informationen der letzten Monate

13. März 2017

Weiterer Beratungstermin

wi helpt di - wohnen sucht Wohninteressierte

 

Ein weiterer Termin mit der wi helpt di - wohnen eG Projektbegleiterin Almut Wardin wurde jetzt für Montag, 13. März 2017 um 17:00 Uhr im ev. Gemeindezentrum Neerstedt, Schulweg 1b vereinbart. All diejenigen, die das Angebot der Genossenschaft neugierig gemacht hat und die sich mit der Idee gemeinschaftlichen Lebens im Alter- oder als junger Mensch - auseinandersetzen, können sich an dem Nachmittag ausführlich über das Projekt informieren. Für den angestrebten Grundstückskauf müssen allerdings kurzfristig die finanziellen Mittel als Genossenschaftsanteile zusammengelegt werden. Nur noch bis Mitte März besteht die Kaufoption auf das gewünschte Grundstück. Das bedeutet, dass jeder der bislang engagiert in der Genossenschaft mitgearbeitet bzw. sich kontinuierlich über das geplante Projekt informiert hat, nun auch "Farbe" bekennen muss. Alle Projektinteressierten sollten jetzt Kontakt zur Genossenschaft aufnehmen. Eine knappe halbe Million muss in diesem ersten Schritt zur tatsächlichen Realisierung eingesammelt werden.

 

Das Projekt sieht danach den Erhalt des bisherigen Konzeptes, wie unterschiedliche Wohnungsgrößen in mehreren Gebäuden in der typischen Höfestruktur, vor. Dabei liegt die Attraktivität dieses Wohnprojektes nicht nur in der Architektur, sondern in den Möglichkeiten eines gemeinschaftlichen Miteinander. Alle Wohnungen werden so gebaut, dass ältere Mitbürger noch dort leben können, wenn die Mobilität eingeschränkt ist. 

 

Die Miethöhe für die Wohnungen wurde auf 7,80 € festgelegt. Die einzubringenden Genossenschaftsanteile berechnen sich analog der Quadratmeterzahl der Wohnung, multipliziert mit 804 €. Für den Bezug einer 50 m² großen Wohnung werden jeden Monat ab Einzug 390 € Miete zzgl. Nebenkosten fällig. Es müssen Genossenschaftsanteile im Wert von 40.200 € gezeichnet werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese Mittel nicht zwingend liquide vorhanden sein müssen. Auch gebundene finanzielle Mittel in Form von Immobilien und  Lebensversicherungen können für die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen genutzt werden. Andere Wohnungsgrößen sind selbstverständlich möglich. 

 

Hier einige Wohnbeispiele:

  

Zur Zeit hat jemand ein Einfamilienhaus. Eigentlich fühlt er/sie sich wohl, aber die viele Arbeit strengt mehr und mehr an. Der viele Raum wird nicht mehr wirklich genutzt, allein im Haus bedeutet auch hier und da Einsamkeit. Die Nachbarn sind toll, haben aber auch nicht so viel Zeit,alles aufzufangen. Im Wohnprojekt bekommt man gewollte Nachbarschaft, und behält trotzdem seine Eigenständigkeit. Man verkleinert sich und entlastet sich damit. Das Haus kann passend zum Einzugsdatum im Projekt verkauft werden. Mit dem Erlös können die gewünschten  Genossenschaftsanteile eingezahlt und die monatliche Rente etwas aufgebessert werden. Die neuen Nachbarn helfen sich gegenseitig, bei Abwesenheit kümmern sie sich um die Blumen.

 

Oder:

Das Kind / Enkelkind möchte eine Wohnung beziehen. Die Miete kann es alleine aufbringen, das Genossenschaftskapital leider nicht. Eltern/Großeltern Kind/Enkelkind gut verstehen, denn in dem Gemeinschaftsprojekt geht es auch um das Miteinander im Dorf, der Gemeinde, im ländlichen Wohnen in der Zukunft. Junge Menschen suchen bezahlbare Wohnungen und möchten sich gerne in ihrem gewohnten ländlichen Umfeld etwas engagieren.Später möchte man selber eine Wohnung im Projekt nutzen, aber jetzt ist es noch zu früh. Eine gute Möglichkeit jetzt schon das später für einen selbst notwendige Genossenschaftskapital einzuzahlen und es solange wie man es selbst nicht brauche für das Nutzungsrecht an das Kind/Enkelkind zu übertragen. So haben wir alle etwas davon, und das Projekt kann gebaut werden.

 

Und:

Noch fühlt man sich als Paar im eigenen Haus wohl. Allerdings möchte man gemeinsam irgendwann in eine Wohnung umziehen. Da kommt der Wohnraum im Projekt gerade recht. Man kann schon jetzt in die Genossenschaft eintreten und erstmal mit der Hälfte der Anteile, die man später für eine Wohnung braucht, beteiligen. Damit steht auf jeden Fall auf der Warteliste und weiss, dass man bei Bedarf zügig eine Wohnung angeboten bekommt. Wenn man das Geld jetzt schon vorzeitig einzahlt, hilft man außerdem dem Projekt, überhaupt zu entstehen. Wenn man sich dann später doch gegen einen Umzug entscheidt, kann man sich das Geld wieder auszahlen lassen.

 

 

 


3. März 2017

wi helpt di - wohnen eG will Grundstück kaufen

 

Mit dem Kauf des beplanten Grundstücks  kann die wi helpt di - wohnen eG nun den nächsten Schritt zur Realisierung ihrer engagierten Baupläne machen. Endlich wurde eine kooperative Bank gefunden, die das ehrgeizige Projekt zu realistischen Konditionen finanzieren wird. Für den angestrebten Grundstückskauf müssen allerdings kurzfristig die finanziellen Mittel als Genossenschaftsanteile zusammengelegt werden. Nur noch bis Mitte März besteht die Kaufoption auf das gewünschte Grundstück. Das bedeutet, dass jeder der bislang engagiert in der Genossenschaft mitgearbeitet bzw. sich kontinuierlich über das geplante Projekt informiert hat, nun auch "Farbe" bekennen muss. Das bedeutet für alle Projektinteressierten konkret, jetzt Kontakt zur Genossenschaft aufzunehmen und ihre finanzielle Beteiligung sowie zusätzlich den Wunsch nach einem Erstbezug zu äußern. Eine knappe halbe Million muss in diesem ersten Schritt zur tatsächlichen Realisierung eingesammelt werden. Ehrgeizig in Anbetracht des Zeitlimits.

Mit einer detaillierten, sehr konkreten Präsentation hat Almut Wardin am vergangenen Freitag GenossInnen und Interessierte über die Randbedingungen, unter denen das Projekt von wi helpt di - wohnen eG umzusetzen ist, informiert. Sie ist Projektbegleiterin verschiedener genossenschaftlicher Wohnideen im ländlichen Raum und berichtete sowohl über realisierte Projekte als auch über die wirtschaftlichen Voraussetzungen, um die Projektidee von wi helpt di - wohnen zu einer realisierbaren Gesamtkonzeption zu führen.   

 

Das Projekt sieht danach den Erhalt des bisherigen Konzeptes, wie unterschiedliche Wohnungsgrößen in mehreren Gebäuden in der typischen Höfestruktur, vor. Dabei liegt die Attraktivität dieses Wohnprojektes nicht nur in der Architektur, sondern in den Möglichkeiten eines gemeinschaftlichen Miteinander. Alle Wohnungen werden so gebaut, dass ältere Mitbürger noch dort leben können, wenn die Mobilität eingeschränkt ist. Andere Wohnungen sind für junge Menschen vorgesehen, die gerne in einer engagierten Gemeinschaft leben möchten. Insofern ist das Bauprojekt für alle attraktiv, die sich "verkleinern" möchten und einen aktiven Schritt zu weniger Wohnraum in guter Nachbarschaft gehen wollen. Auch junge Menschen, die mit ihrer ersten eigenen Wohnung in der Dorfgemeinschaft bleiben möchten, finden hier eine gute Möglichkeit.

Neben der Kaltmiete von 7,80€/m² sind Genossenschaftsanteile entsprechend der gewünschten Quadratmeterzahl einzuzahlen (siehe Beispiele unten).

Die Miethöhe für die Wohnungen wurde auf 7,80€ festgelegt. Die einzubringenden Genossenschaftsanteile berechnen sich analog der Quadratmeterzahl der Wohnung, multipliziert mit 804€. Für den Bezug einer 50m² großen Wohnung werden jeden Monat ab Einzug 390€ Miete zzgl. Nebenkosten fällig. Es müssen Genossenschaftsanteile im Wert von 40.200€ gezeichnet werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese finanziellen Mittel nicht zwingend liquide vorhanden sein müssen. Auch gebundene finanzielle Mittel in Form von Lebensversicherungen und Immobilien können für die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen genutzt werden. Andere Wohnungsgrößen sind selbstverständlich möglich. 

 

Für Interessenten hält wi helpt di - wohnen eG ein schriftliches Exposé  sowie weitere Informationen über die notwendigen finanziellen Mittel und deren kurzfristige Bereitstellung bereit. Als erste Anlaufstelle sind diese Unterlagen über Ina Schäfer bei der Gemeinde Dötlingen abrufbar.

Tel.:  0 4432 950-141 eMail:    Ina.Schaefer@doetlingen.de

Selbstverständlich stehen auch Vorstand und Aufsichtsrat für individuelle Gespräche zur Verfügung. Der Kontakt kann ebenfalls über Ina Schäfer hergestellt werden.

 

 

Beispiel 1:

Zur Zeit bewohne ich mein Einfamilienhaus. Eigentlich fühle ich mich hier wohl, aber die viele Arbeit strengt mich sehr an. Manchmal fühle ich mich alleine und hätte gerne mehr Kontakt zu meinen Nachbarn. Ich glaube es hilft mir meine Eigenständigkeit zu erhalten wenn ich mich verkleinere und direkt zur Bezugsfertigkeit einziehe. Mein Haus möchte ich passend zum Einzugsdatum verkaufen. Mit dem Erlös kann ich meine Genossenschaftsanteile einzahlen und meine Rente monatlich etwas aufbessern. Die Nachbarn helfen mir bei den Aufgaben die ich körperlich nicht mehr kann und kümmern sich um meine Wohnung während ich meine Kinder besuche.

 

Beispiel 2:

Mein Kind / Enkelkind möchte eine Wohnung beziehen. Die Miete kann es alleine aufbringen, das Genossenschaftskapital leider nicht. Ich kann mein Kind/Enkelkind gut verstehen, das Projekt ist wirklich gut. Später möchte ich selber eine Wohnung im Projekt nutzen, aber jetzt ist mir das noch zu früh. Am besten finde ich die Möglichkeit jetzt schon das später für mich notwendige Genossenschaftskapital einzuzahlen und es solange wie ich es nicht brauche für das Nutzungsrecht an mein Kind/Enkelkind zu übertragen. So haben wir alle etwas davon, und das Projekt kann gebaut werden.

 

Beispiel 3:

Noch fühlen wir uns in unserem Haus wohl. Allerdings möchten wir irgendwann in eine Wohnung umziehen. Da kommt uns der Wohnraum im Projekt gerade recht. Wir sind schon jetzt in die Genossenschaft eingetreten und haben uns erstmal mit der Hälfte der Anteile, die wir später für eine Wohnung brauchen, beteiligt. Damit stehen wir auf jeden Fall auf der Warteliste und wissen, dass wir bei Bedarf zügig eine Wohnung angeboten bekommen. Wenn wir das Geld jetzt schon vorzeitig einzahlen helfen wir außerdem dem Projekt, überhaupt zu entstehen. Wenn wir uns dann später doch gegen einen Umzug entscheiden, können wir uns das Geld wieder auszahlen lassen.